Gemeinsame Reise ins Kloster Nütschau…

Gemeinsame Reise ins Kloster Nütschau…

Durch Hanne habe die Eucharistiefeier in der Michaleskapelle in Wetzlar kennen und lieben gelernt. Mittlerweile besuche ich unabhängig von der Hanne die Michaleskapelle. Mich berührt dort die demütigende Haltung vor Gott und es ist recht und würdig Gott so anzubeten. Der gegenseitige Zuspruch des Friedensgruss tut mir gut.

Am Samstag, den 19.07. haben Hanne und ich für sieben Tage eine Reise ins Kloster Nütschau
unternommen. Vor und bei der Hinfahrt hatte ich Ängste – was wird passieren? – schaffe ich die
lange Reise? – wird mir das alles nicht zuviel? -. Unterwegs und in der Zeit im Kloster Nütschau sind die Ängste verschwunden. Gott hat alles gut gefügt.

Der Rhythmus im Kloster hat mir gut getan. Im Urlaub oder an den Wochenenden hatte ich Probleme mit meiner freien Zeit und durch das Kloster habe ich neue Strukturen kennengelernt.
Die Strukturen im Kloster waren:

Morgengebet – Mittagessen – Mittagsschlaf – Kaffee trinken –
Spazieren oder lesen- Gebet -Abendessen – Gebet – Schlafen

Zu Hause hatte ich vorher ein „Wirrwar“ und wusste nicht, wie ich mit meiner freien Zeit umgehen
sollte und jetzt habe ich eine gute Struktur. So ergings mir,

Eure H.

Ich Hanne, bin auch sehr beeindruckt von diesem Experiment.

Es bestätigt mir das es meine Gabe ist Raum zu schaffen für “ Neues“ ,für “ Experimente“.
So ging es darum geleitet von einer „geislichen“ Sehnsucht, auszuprobieren was möglich war.
Mit einem minimum an Struktur ein maximum an Freiheit ein Experimentierfeld zu schaffen.

Mut und Geduld brachten H. Selbsterhaltungskräfte und gute “alte“ Strukturen zum Vorschein, die lange geschlafen hatten. Ihr Humor und kluger Menschenverstand verblüfften mich immer wieder
und haben aus Krisen Möglichkeiten gemacht.