Das Ende und der Anfang

Am Ende der Installation (und das mitten im November) ,befällt mich eine eine Art Schwermut.

Wie wenn ich/man etwas aufgeben muss das mir/einem lieb war.——-

Eine Freundin hatte einen Bereich in unserem “ Nachdenkeweg“ mit dem Thema –Los lassen– gestaltet…sehr eindrücklich!

Bin gerade in ein Zimmer gezogen das zu einer Wohnung gehört…das alte Territorium “Wohnmobil“ loslassen und das“Neue“ einnehmen.

Gerade die letzte Woche haben mir die Thesen des Hirnforschers Gerald Hüter geholfen zu verstehen. Er sagt wir haben “ Autobahnen im Kopf“!Immer wieder genutzte Lösungs-wege,immer wieder gedachte
Rückschlüsse, gesuchte Sicherheitswege…vielleicht ursprünglich aus Kindertagen…als sie noch Trampelpfade waren.

Das biblische Bild der “Breiten Straße“ kam mir in den Sinn:
(Dargestellt in Bildern aus der frommen Szene mit Kino und Kneipen und Bordells…und einem Wanderer nach rechts oben…)
Aber vielleicht gehört ja auch manch andere Gewohnheit, Vorurteil, Abgrenzung dazu…

Da läuft es sich leicht, auch leicht bergab und ist eingeübt.
Führt aber auf die Dauer in tödliche Starre!!!

Der schmale Pforte von dem kreativen JESUS die führt etwas anstrengender auf einem neuen Pfad nach oben…wo der Überblick,die gute Distanz,das Alleinsein mit IHM ´dran ist.

Es gibt Einiges zu ändern,diese nachdenkliche Zeit kann helfen.

Hanne

Du darfst(?)
zu GOTT nicht schrein,
der Brunnquell ist in Dir.
Stopfst Du den Ausgang nicht so fließt er für und für.

Ist Deine Seele Magd
und wie Maria rein
so muss sie augenblicklich – vom Geiste schwanger sein.

Angelus Silesius

Wetzlar im November 2014

(Installation ist unser Nachdenke-Weg/Kunstausstellung 2x jährl.)