Rundbrief April

vielleicht wissen einige von euch, das ich im April Geburtstag habe.

Habe lange nachgedacht, was ich mir zu diesem 60. Geburtstag wünsche.

Könnte ja eine große Fete hier machen und euch alle einladen……………………………
Mir blieb ein anderer Wunsch der viel stärker ist……………………………………………
Verbringe die Zeit mit meinen Töchtern…die mir am Herzen liegen!
Es gibt viel nachzuholen.

Werde eine Woche weg sein. Versucht mich nicht anzurufen.
Bin ab 28.4. wieder hier, so GOTT will und wir leben.

Bis dahin danke für alle Liebe

Hanne

Blick aus dem Off

Während draußen der Sturm „Niklas“ tobt, bewegt sich auch drinnen was.

Heute z.B. unsere Freundin I. die etwa seit einen Jahr zu uns kommt. Sie hat uns ein WUNDER geliefert :

„Jan, ich möchte dir den Weg zeigen!“

Was ist daran wundervoll?
Sie lebt ihr ganzes Leben mit dem Bewusstsein keine Orientierunsfähigkeit zu haben.

Heute hat sich das geändert.

ICH FREUE MICH RIESIG!
Brauchte auch mal so einen Entwicklungsschub, denn gerade hänge ich auch etwas in der Dünnhäutigkeit und fühle mich etwas verwelkt.
Dabei ist dieses Jahr privat sehr sehr erlebnisreich gewesen.
Eine Woche Türkei (bei Polats)
Eine Woche Schliersee (mit meinen Bruder)
Und mein persönliches Geburtstagsprojekt, das mein ganzes Herzblut bedeutet.

„Arbeitstechnisch“ haben wir neben der Menschen-Begleitung auch viel mit Abrechnungen und Spendenquittungen zutun gehabt.
Was (zum Glück) Helga auf den korrekten Stand brachte.
Ihr Tanzen jeden Monat läßt uns eintauchen in unsere eigenen inneren Räume und uns berührende Erfahrungen machen

Das ist auch unsere Teamerfahrung.

Wir stellen uns unseren Erleben von Fremdheit und Nähe.
Warten dann geduldig bis der GEIST Brücken schlägt… und wir neu zueinander finden.

Seit zwei Wochen haben wir eien „Rollstuhlfahrer-Hauskreis“ in einem Altenheim (weil bei uns keine rein können wegen der Treppe)
Hamdiye, die seit 1 1/2 Jahren ganz dicht an uns dran und jetzt Mitarbeiterin geworden ist, hatte die Idee für dieses Projekt. Bei dem zweiten Treffen hat sie so wichtige und berührende Dinge ganz authentisch weitergegeben, dass wir alle staunten. Sie hat eine Begabung anderen die GUTE NACHRICHTEN weiter zu geben, dass wir auch darüber verwundert sind.

Wir bereiten uns auf die nächste Installation „Weniger ist mehr“ Mai/ Juni vor.
Wer Lust hat sich zu beteiligen..
Wir sind offen.

Am 23.Mai um 16 Uhr ist unsere Mitgliederversammlung für dieses Jahr.
Auch dazu herzliche Einladung.

Hanne

“ Derselbe Wind, der mein Boot kentern liess, liess meinen Drachen steigen.“

Das Ende und der Anfang

Am Ende der Installation (und das mitten im November) ,befällt mich eine eine Art Schwermut.

Wie wenn ich/man etwas aufgeben muss das mir/einem lieb war.——-

Eine Freundin hatte einen Bereich in unserem “ Nachdenkeweg“ mit dem Thema –Los lassen– gestaltet…sehr eindrücklich!

Bin gerade in ein Zimmer gezogen das zu einer Wohnung gehört…das alte Territorium “Wohnmobil“ loslassen und das“Neue“ einnehmen.

Gerade die letzte Woche haben mir die Thesen des Hirnforschers Gerald Hüter geholfen zu verstehen. Er sagt wir haben “ Autobahnen im Kopf“!Immer wieder genutzte Lösungs-wege,immer wieder gedachte
Rückschlüsse, gesuchte Sicherheitswege…vielleicht ursprünglich aus Kindertagen…als sie noch Trampelpfade waren.

Das biblische Bild der “Breiten Straße“ kam mir in den Sinn:
(Dargestellt in Bildern aus der frommen Szene mit Kino und Kneipen und Bordells…und einem Wanderer nach rechts oben…)
Aber vielleicht gehört ja auch manch andere Gewohnheit, Vorurteil, Abgrenzung dazu…

Da läuft es sich leicht, auch leicht bergab und ist eingeübt.
Führt aber auf die Dauer in tödliche Starre!!!

Der schmale Pforte von dem kreativen JESUS die führt etwas anstrengender auf einem neuen Pfad nach oben…wo der Überblick,die gute Distanz,das Alleinsein mit IHM ´dran ist.

Es gibt Einiges zu ändern,diese nachdenkliche Zeit kann helfen.

Hanne

Du darfst(?)
zu GOTT nicht schrein,
der Brunnquell ist in Dir.
Stopfst Du den Ausgang nicht so fließt er für und für.

Ist Deine Seele Magd
und wie Maria rein
so muss sie augenblicklich – vom Geiste schwanger sein.

Angelus Silesius

Wetzlar im November 2014

(Installation ist unser Nachdenke-Weg/Kunstausstellung 2x jährl.)

Installation-Bin ich fremd,bin ich deutsch? Bilder der Ausstellung

Nachdenkräume für Menschen die sich fremd fühlen oder das  Fremde in sich entdecken wollen.

Hier können Sie weitere Bilder sehen
Und hier der Film von Joachim Schäfer (hessencam.de) https://www.youtube.com/watch?v=I8rGfHih0i4

Einladung

In all dem Trubel fällt es mir schwer etwas schriftlich auszusagen (Bedenken wegen der Aktuallität denn jeder Tag verändert etwas…..was ist wirklich wichtig… Fremdkritik: Wir sind ein Team und drücken uns unterschiedlich aus.)

In wenigen Tagen
Am 27. September um 15 Uhr beginnt unsere 2. große Installation (Nachdenkeweg)
Bin ich fremd bin ich deutsch-
bin ich deutsch bin ich fremd!!!!

Nach vielen Gebetsnächten,fanden wir das Nachdenklichkeit allen Menschen gut tut….vor allem auch Christen!!!!
So schafften wir Raum für:
9   Menschen die in dieser Spannung leben
9   Schicksale die wir mit Kunst und Information darstellen, damit wir betroffen weden
9   Nieschen die gebaut werden
9   Personen mit ihrer Art an die Arbeit zu gehen
Eine Station gilt unserer eigenen Fremdheit: wieviel Unerkanntes ,unklares und diffuses is da.Ich freue mich auf den Nachdenkeweg und euch !!!!

Hanne

Ab dem 27.September geänderte Öffnungszeiten wegen Installation,bis zum 1.November
Montag: 13- 18Uhr
Dienstag: 10-15Uhr
Mittwoch bis Samstag: 15-20Uhr

Vorbereitungschaos

Vorbereitungschaos mit Musik

Gemeinsame Reise ins Kloster Nütschau…

Gemeinsame Reise ins Kloster Nütschau…

Durch Hanne habe die Eucharistiefeier in der Michaleskapelle in Wetzlar kennen und lieben gelernt. Mittlerweile besuche ich unabhängig von der Hanne die Michaleskapelle. Mich berührt dort die demütigende Haltung vor Gott und es ist recht und würdig Gott so anzubeten. Der gegenseitige Zuspruch des Friedensgruss tut mir gut.

Am Samstag, den 19.07. haben Hanne und ich für sieben Tage eine Reise ins Kloster Nütschau
unternommen. Vor und bei der Hinfahrt hatte ich Ängste – was wird passieren? – schaffe ich die
lange Reise? – wird mir das alles nicht zuviel? -. Unterwegs und in der Zeit im Kloster Nütschau sind die Ängste verschwunden. Gott hat alles gut gefügt.

Der Rhythmus im Kloster hat mir gut getan. Im Urlaub oder an den Wochenenden hatte ich Probleme mit meiner freien Zeit und durch das Kloster habe ich neue Strukturen kennengelernt.
Die Strukturen im Kloster waren:

Morgengebet – Mittagessen – Mittagsschlaf – Kaffee trinken –
Spazieren oder lesen- Gebet -Abendessen – Gebet – Schlafen

Zu Hause hatte ich vorher ein „Wirrwar“ und wusste nicht, wie ich mit meiner freien Zeit umgehen
sollte und jetzt habe ich eine gute Struktur. So ergings mir,

Eure H.

Ich Hanne, bin auch sehr beeindruckt von diesem Experiment.

Es bestätigt mir das es meine Gabe ist Raum zu schaffen für “ Neues“ ,für “ Experimente“.
So ging es darum geleitet von einer „geislichen“ Sehnsucht, auszuprobieren was möglich war.
Mit einem minimum an Struktur ein maximum an Freiheit ein Experimentierfeld zu schaffen.

Mut und Geduld brachten H. Selbsterhaltungskräfte und gute “alte“ Strukturen zum Vorschein, die lange geschlafen hatten. Ihr Humor und kluger Menschenverstand verblüfften mich immer wieder
und haben aus Krisen Möglichkeiten gemacht.

Weihnachtsbrief 2013

Unser GOTT ist voll Liebe und Erbarmen; er schickt das Licht, das von oben kommt. Es wird für alle leuchten, die im Dunkeln sind, die im finsteren Land des Todes leben, und wird uns auf den Weg des Friedens führen.
Lukas, 1, 78-79

Wir sitzen im Kalten
Wir leben von Geschenktem
Wir erleben unsere Schwächen krass, hautnah
Die Angst die bisweilen aufkommt – dass Gottes Versorgung (Geld, Kraft, Liebe) nicht ausreicht…

– bis Er auftaucht-
Der Heruntergekommene Gott

Da kommt jemand und bringt LICHT:
Ehrlichkeit
Verständnis
Fürsorge
Sehnsucht nach Veränderung
Seine„Unfall-Not“
Ihre Lust auf Tanzen

und plötzlich spüren wir,
dieses  Licht  berührt –
ermutigt weiterzugehen und zu glauben, dass unser GOTT den wir anbeten
ein heruntergekommener GOTT ist.

Wir haben in den letzten Monaten neue Freunde gefunden und mit „alten“ neue Erfahrungen gemacht…

Wie die Hirten sind wir verwundert, dass „heilige“ im Ausgestoßenen zu finden und zu staunen über das Kind.

Herzliche Grüße

Helga und Hanne

Rundbiref Oktober 2013

Alles was geschieht
ob beeindruckend oder unscheinbar,
ist ein Gleichnis
durch  das GOTT zu uns spricht.
Die Kunst des Lebens ist diese Nachricht zu verstehen.
Malcom Muggeridge

Liebe Freund/Innen und UnterstützerIinnen das war schon das Thema vom letzten Rundbrief und es ist für mich bis heute geblieben. Durch eine sechswöchige nächtliche Schmerzenszeit habe ich glernt GOTT zu vertrauen…auch wenn ich wenig verstanden habe.

Dieses Bild:

Dreifaltigkeit

habe ich intensiv betrachtet und glauben gelernt, dass GOTT in allen Schmerzen und Sorgen nahe ist und mit uns trägt…auch wenn ER uns diesen Weg nicht ersparen will,

weil er offensichtlich wichtig ist für unsere Entwicklung.

Wir haben verstanden das in unserer Arbeit, das intensive Zuhören und das wirkliche Wahrnehmen unseres Gegenübers unsere zentrale Aufgabe ist.

Ich bin dabei zu lernen das geduldiges Abwarten ein Wesenszug der Güte GOTTES ist die wir alle brauchen.Entwicklung läuft meißtens so anders.

Unser Beten hat sich mit unserem Tanzen verbunden.Wir erleben unseren Schmerz und unser Erkennen auf neue Weise.

Es gilt Weiter Räume zu schaffen für neue Erfahrungen mit uns selbst und miteinander.

Wir sind sehr dankbar:

-unsere neuen Räume sind sehr passend

-Unser Mitarbeiterteam verstärkt sich

-Menschen kommen durch das Tanzen auch körperlich in Bewegung.

– Wir haben gemeinsam eiene Agenda entwickelt.

– für die unterschiedlichsten finanziellen Unterstützungen.

 

Wir wünschen uns:

– das sich nach der langen Probierphase, feste Gruppen entstehen im Bereich Tanzen,   Konfliktlösong, Gebet,Kreatives

-Verbindung mit  jugendlichen Verweigerern

– Kontakt mit Kindern zum Tanzen

 

Wir Planen:

– Tanzen mit Frauen am 3.Oktober

– Auftritt am Gallusmarkt am 20. Oktober

– Einkehrtag für die Wetzlarer Stadtväter und Mütter 20.November

Gebetsinsallation (an Stelle von Gebetsnacht) im Jannuar 2014

 

Wir wünschen Euch das GOTT euch überrascht mit seinen kreativen Ideen.

Dankbar grüßt euch Hanne und das Team von Noah´s Arche.